Warum der Mond Phasen hat

Der Mond ist immer zur Hälfte von der Sonne beleuchtet. Es ändert sich nur, wie viel davon wir sehen, und das erklärt jede Phase.

Geprüft: 29. Oktober 2026

Der Mond leuchtet nicht selbst. Die Sonne beleuchtet stets genau eine Hälfte; die Phase zeigt, wie viel dieser beleuchteten Hälfte uns zugewandt ist, während der Mond die Erde in 29,5 Tagen umrundet.

Der Zyklus

  • Neumond: Der Mond steht zwischen uns und der Sonne; wir sehen seine dunkle Seite, und er steht tagsüber am Himmel.
  • Zunehmende Sichel und erstes Viertel: eine wachsende Sichel am westlichen Abendhimmel. Im ersten Viertel ist die halbe Scheibe beleuchtet, bei Sonnenuntergang steht der Mond am höchsten.
  • Vollmond: Die Erde steht zwischen Sonne und Mond; die ganze Scheibe leuchtet. Er geht bei Sonnenuntergang auf und bei Sonnenaufgang unter.
  • Letztes Viertel und abnehmende Sichel: Der Mond geht nach Mitternacht auf und zeigt sich am Morgenhimmel.

Faustregeln

  • Der Mond geht jeden Tag etwa 50 Minuten später auf.
  • Auf der Nordhalbkugel nimmt ein rechts beleuchteter Mond zu, ein links beleuchteter ab (Merkhilfe: „z“ und „a“). Südlich des Äquators ist es umgekehrt.
  • Im Fernglas ist der Mond nicht bei Vollmond am schönsten, sondern um die Viertel herum, wenn lange Schatten am Terminator Krater und Gebirge zeigen.

Warum das wichtig ist

Ein heller Mond überstrahlt schwache Sterne, die Milchstraße und schwache Polarlichter. Planen Sie Deep-Sky-Nächte und Sternschnuppen um Neumond; siehe Mondkalender.