Fernglas oder Teleskop? Ihr erstes Instrument

Warum ein Fernglas das beste erste Instrument ist, was die Zahlen bedeuten und was man damit sieht.

Geprüft: 29. Oktober 2026

Die meisten Astronomen raten dasselbe: Beginnen Sie mit einem Fernglas. Es ist günstig, schnell einsatzbereit, zeigt ein weites Feld, und vermutlich haben Sie schon eines.

Die Zahlen lesen

10×50 heißt 10-fache Vergrößerung und 50 mm Objektive. Größere Objektive sammeln mehr Licht; mehr Vergrößerung zeigt mehr Details, wackelt aber stärker. 7×50 oder 10×50 sind die klassische Wahl für den Himmel; 8×42 geht auch. Ab 12-fach braucht man ein Stativ.

Was ein Fernglas zeigt

  • Krater und Gebirge auf dem Mond, am besten um die Viertel.
  • Jupiters vier große Monde, die von Nacht zu Nacht ihre Stellung ändern.
  • Die Plejaden, den Doppelsternhaufen im Perseus und die Krippe im Krebs.
  • Die Andromedagalaxie als zarten ovalen Schimmer.
  • Die Milchstraße, die sich in unzählige Sterne auflöst.

Wann ein Teleskop sinnvoll ist

Wenn Sie sich am Himmel auskennen, zeigt ein kleines Teleskop Saturns Ringe, Jupiters Wolkenbänder und die Phasen der Venus. Ein Dobson mit 130–150 mm ist einfach und preiswert. Meiden Sie billige Teleskope, die mit Vergrößerung („600-fach!“) und wackeliger Montierung werben.

Richten Sie nie eine Optik ohne zertifizierten Sonnenfilter vor dem Objektiv auf die Sonne.